Weidezeit ist eine schöne Zeit

Spurenelementen auf der Spur…

Weide unter die Lupe genommen

Längst nicht alles ist so, wie es scheint. Unsere Weiden machen oft nur den Anschein einer perfekten Fütterung. Im Bereich der Mineralstoffe und Spurenelemente liegt so manches im Argen.

Gut gedüngte und damit auch kräuterarme Weiden sind meistens arm an wichtigen Spurenelementen wie Selen, Mangan, Kupfer oder Zink. Auch Calcium ist auf vielen Böden nicht ausreichend für die Pferde enthalten.

Regionale Verhältnisse, Bodenart und Klima spielen dabei neben der Düngung eine wichtige Rolle: Jod z.B. ist ein Bestandteil der Schilddrüsenhormone. Es ist in Bösen küstennaher Gebiete reichlich vorhanden, nicht aber in Mittelgebirgs- oder Alpenregionen. Ebenso gilt ganz Deutschland als Selen-Mangelgebiet und auch das Element Kupfer ist in Sandböden, Moor- und Marschlandschaften ebenfalls nur geringfügig nachweisbar. Knochenbildung, Haut, Nerven- und Bindegewebe sind auf diese Elemente besonders angewiesen. Solche Böden sind deshalb mit Argwohn zu betrachten: Neben wenig Kupfer und Selen sind auch die Elemente Mangan und Kobalt echte Mangelware.

Wechselwirkungen erschweren die Diagnose

Erschwerend kommt hinzu, dass viele dieser Kleinstmengen in ihrer Wirkungsweise eng miteinander verknüpft sind. Ist das eine im Übermaß anzutreffen, wird das andere nicht gut verwertet oder die geänderten Verhältnisse zueinander sorgen für unübliche Auswirkungen im Körper. Die Erkenntnisse der Wissenschaft haben gezeigt, dass langfristige Unter- oder Überversorgungen nachhaltigem manchmal auch nicht mehr zu behandelnde sog. Irreversible Schäden für das Pferd haben.

Kleine Mengen, großer Auftritt – das Beispiel Selen

So winzig ihre Mengen auch sind – Spurenelemente haben eine beträchtliche Wirkung auf den Organismus. Nehmen wir das Beispiel Selen: Pferde, die sich das ganze Jahr über ausschließlich von Gras, Silage oder Heu ernähren, zeigen oftmals einen Selenmangel. Typische Anzeichen dafür sind bei ausgewachsenen Pferden z.B. Haarausfall und Ekzeme, steife und schmerzende Muskeln in Form von Lahmheit oder aber auch ein unmotiviertes Arbeitsverhalten. Im Bereich der Zucht führt Selenmangel häufig zu Fruchtbarkeits- und Wachstumsstörungen und zu einer erhöhten Infektionsbereitschaft bei den Fohlen. Der Tücke nicht genug, sorgen aber auch Überversorgungen mit Selen für Krankheitsbilder, die den Mängeln an den Elementen Kupfer oder Zink sehr ähneln. Die Ursachensuche bei solchen Erkrankungen ist deshalb schwierig.

Frühe Warnung bleibt aus

Versorgungsengpässe, ob zu viel oder zu wenig, werden meistens nicht sofort oder nur sehr spät erkannt. Bei sehr jungen Pferden führen z.B. Kupfer- und Zinkmängel häufig zu bleibenden Schäden an Knochen, Gelenken, Sehnen und Bändern. Bockhufe, die bodenweite Beckenstellung der Fohlen oder Gelenksaufreibungen treten bei den Fohlen früh auf, werden aber meistens nicht mit einer Mangelfütterung in Verbindung gebracht. Röntgenologische Befunde im Rahmen einer Ankaufsuntersuchung sorgen dann für unliebsame Überraschungen.

Wie beugt man vor?

Rationsberechnungen, regelmäßige Bodenanalysen durch die zuständige LUFA (Landw. Untersuchungsanstalt), Gewichtskontrollen der Jungpferde und ein gutes Düngemanagement bewahren vor diesen Fehlschlägen.

Um das richtige Mineral- oder Ergänzungsfuttermittel zu wählen, muss man sich hinlänglich auskennen. Der richtige Überblick über das, was in der Futterkrippe landet, spart Kosten, Nerven und Zeit.

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