Der Darm

Was hat es mit dem Darm auf sich?

Das Wohlbefinden unserer Pferde hängt zum großen Teil von einer gesunden Darmflora ab. Eine kontrollierte Futterqualität und der Einsatz von effektiven Mikroorganismen in der Nahrung tragen dazu bei, die Tiere gesund und leistungsfähig zu halten. Die elementaren Bedürfnisse unsere Pferde sind eng verknüpft mit ihrer Entwicklungsgeschichte. Ihnen ein Leben mit der Bewegungsfreiheit eines Steppentieres und dessen gemächlicher Nahrungsaufnahme während des Umherstreifens zu bieten, ist in Europa den meisten Pferdehaltern kaum möglich – in der Wahl der Unterbringung müssen sehr häufig Kompromisse geschlossen werden. Um unseren Freizeitpartnern die Chance auf ein gesundes Leben zu geben, sollten wir jedoch versuchen, der Natur einiges abzuschauen. Mit der richtigen Fütterung schenken wir unseren Pferden Gesundheit und Wohlbefinden. Eine nicht optimale Fütterung kann in vielen Fällen die Ursache für Beschwerden, z. B. für eine Übersäuerung des Organismus sein. Das Immunsystem leidet und der Stoffwechsel kommt selbst bei kleinen Anlässen aus dem Gleichgewicht. Erkrankungen aufgrund von Stoffwechselstörungen häufen sich bei unseren Pferden, Erkrankungen der Atemwege, Hauterkrankungen – hier besonders das Sommerekzem – und eine Vielzahl von Erkrankungen des Bewegungsapparates.

Lebendige Darmflora

Die Darmgesundheit ist ein wesentlicher Schlüssel für das Wohlbefinden unserer Tiere. Eine unvorstellbar große Zahl von verschiedenen Mikroorganismen ist auf der Darmschleimhaut angesiedelt. Diese helfenden Kleinstlebewesen sind ebenso lebenswichtig für das Pferd, wie das Herz, die Lunge und jedes andere Organ im Körper. Sie schützen die Schleimhaut, helfen Krankheitserreger abzuwehren, spalten Teile der Nahrung in verwertbare Bausteine auf und produzieren Vitamine und Enzyme. Das empfindliche Nervengeflecht der Darmwände regelt die Kommunikation zwischen Bauch und Kopf mittels Botenstoffen. Das Gehirn wird demzufolge ständig über den Zustand im Darm informiert. Gesamtbefinden und Gesundheit sind somit grundlegend von der Darmfunktion abhängig.

Stress schwächt die Verdauung

Schädliche Bakterien und giftige Stoffwechselprodukte können die gesunde Darmflora verdrängen. Medikamente, hier vor allem Antibiotika und häufige Wurmkuren, belasten ebenso das Darmmilieu wie ständiger Stress. Bei Erregung und Stress kommt es zu einer Erschlaffung der Darmmuskulatur, der Verdauungsprozess kommt zum Erliegen. Verschiebungen in der Bakterienflora sind die Folge. Pilze und krankmachende Bakterien greifen die Schleimhaut an. Entzündungsreaktionen entstehen, der Darm wird durchlässig für Giftstoffe von Bakterien, Pilzen und Parasiten. Allergien auslösende Nahrungspartikel gelangen in das Darm-Lymph-System und belasten so den gesamten Organismus. Die Leber als Entgiftungsorgan leidet unter der permanenten Überbelastung und wird dauerhaft geschädigt. Dies kann sich in Mattigkeit, schlechtem Fell und anfälliger Haut äußern.

Insgesamt können wir feststellen, dass ein gesunder Darm von elementarer Bedeutung ist und gut gepflegt sein will!

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